Tierkreiszeichen
Veröffentlicht: 27.03.2009 um 21:42 von Btone
Tierkreiszeichen
Im Tierkreis sind die zwölf Tierkreiszeichen, umgangssprachlich auch Sternzeichen genannt, jeweils 30° groß. Die Ephemeriden enthalten für Gestirne die genauen Orte im Tierkreis sowie ihre Höhe zum (gedachten) Horizont.
Da sich aufgrund der Präzession der Erdachse die Tierkreiszeichen gegen die Sternbilder verschieben, sind beispielsweise die meisten im Sternzeichen Jungfrau Geborenen tatsächlich auf die Welt gekommen, als die Sonne im Sternbild Löwe stand. Astrologen in der griechischen (westlichen) Tradition arbeiten aber nicht mit den (siderischen) Sternbildern, sondern mit dem (tropischen) Tierkreis. Jedoch wird von einigen Astrologen in der Mondanastrologie die Position des Frühlingspunktes, bezogen auf die Sternbilder, in eine Deutung einbezogen; es werden daraus so genannte Äonen postuliert, etwa ein beginnendes Wassermannzeitalter. In der indischen Astrologie werden die Sternbilder gegenüber den Tierkreiszeichen bevorzugt.
Nach astrologischer Auffassung sind die Namen der Zeichen Symbol der in ihnen enthaltenen Eigenschaften. Die Elemente der mittelalterlichenAlchemie (Erde, Feuer, Wasser, Luft) sind mit der astrologischen Lehre verwandt. Diese vier Elemente spiegeln sich auch in der Temperamentslehre des Hippokrates wider. Sie ist Ausdruck einer grundlegenden Vierheit, und in der Verbindung mit der Dreiheit, der so genannten Motorik (das Verhalten ist aktiv, passiv oder reaktiv, also handelnd, erleidend oder zuwiderhandelnd) ergeben sich die zwölf Zeichen, in denen jeweils ein Element mit einer Motorik kombiniert ist (zum Beispiel bei Löwe: passiv mit Feuer, woraus sich dann etwa in der Deutung der zugehörigen Symbolik das Bild eines ruhenden Vulkans ergibt). Die zwölf Zeichen sind zudem noch in zwei Geschlechter eingeteilt, abwechselnd aufeinanderfolgend im Tierkreis.
ZodionMotorikElementGeschlechtWidderaktiv (kardinal)kreativ (Feuerzeichen)männlich (instinktiv)Stierpassiv (fix)substantiell (Erdzeichen)weiblich (emotionell)Zwillingereaktiv (labil)intelligent (Luftzeichen)männlich (instinktiv)Krebsaktiv (kardinal)fertil (Wasserzeichen)weiblich (intellektuell)Löwepassiv (fix)kreativ (Feuerzeichen)männlich (emotionell)Jungfraureaktiv (auch variabel oder labil)substantiell (Erdzeichen)weiblich (intellektuell)Waageaktiv (kardinal)intelligent (Luftzeichen)männlich (emotionell)Skorpionpassiv (fix)fertil (Wasserzeichen)weiblich (instinktiv)Schützereaktiv (labil)kreativ (Feuerzeichen)männlich (intellektuell)Steinbockaktiv (kardinal)substantiell (Erdzeichen)weiblich (instinktiv)Wassermannpassiv (fix)intelligent (Luftzeichen)männlich (intellektuell)Fischereaktiv (labil)fertil (Wasserzeichen)weiblich (emotionell)
Weitere, so genannte sekundäre Charakteristika, sollen sich aus der Kombination der primären Charakteristika ergeben.
Im Tierkreis sind die zwölf Tierkreiszeichen, umgangssprachlich auch Sternzeichen genannt, jeweils 30° groß. Die Ephemeriden enthalten für Gestirne die genauen Orte im Tierkreis sowie ihre Höhe zum (gedachten) Horizont.
Da sich aufgrund der Präzession der Erdachse die Tierkreiszeichen gegen die Sternbilder verschieben, sind beispielsweise die meisten im Sternzeichen Jungfrau Geborenen tatsächlich auf die Welt gekommen, als die Sonne im Sternbild Löwe stand. Astrologen in der griechischen (westlichen) Tradition arbeiten aber nicht mit den (siderischen) Sternbildern, sondern mit dem (tropischen) Tierkreis. Jedoch wird von einigen Astrologen in der Mondanastrologie die Position des Frühlingspunktes, bezogen auf die Sternbilder, in eine Deutung einbezogen; es werden daraus so genannte Äonen postuliert, etwa ein beginnendes Wassermannzeitalter. In der indischen Astrologie werden die Sternbilder gegenüber den Tierkreiszeichen bevorzugt.
Nach astrologischer Auffassung sind die Namen der Zeichen Symbol der in ihnen enthaltenen Eigenschaften. Die Elemente der mittelalterlichenAlchemie (Erde, Feuer, Wasser, Luft) sind mit der astrologischen Lehre verwandt. Diese vier Elemente spiegeln sich auch in der Temperamentslehre des Hippokrates wider. Sie ist Ausdruck einer grundlegenden Vierheit, und in der Verbindung mit der Dreiheit, der so genannten Motorik (das Verhalten ist aktiv, passiv oder reaktiv, also handelnd, erleidend oder zuwiderhandelnd) ergeben sich die zwölf Zeichen, in denen jeweils ein Element mit einer Motorik kombiniert ist (zum Beispiel bei Löwe: passiv mit Feuer, woraus sich dann etwa in der Deutung der zugehörigen Symbolik das Bild eines ruhenden Vulkans ergibt). Die zwölf Zeichen sind zudem noch in zwei Geschlechter eingeteilt, abwechselnd aufeinanderfolgend im Tierkreis.
ZodionMotorikElementGeschlechtWidderaktiv (kardinal)kreativ (Feuerzeichen)männlich (instinktiv)Stierpassiv (fix)substantiell (Erdzeichen)weiblich (emotionell)Zwillingereaktiv (labil)intelligent (Luftzeichen)männlich (instinktiv)Krebsaktiv (kardinal)fertil (Wasserzeichen)weiblich (intellektuell)Löwepassiv (fix)kreativ (Feuerzeichen)männlich (emotionell)Jungfraureaktiv (auch variabel oder labil)substantiell (Erdzeichen)weiblich (intellektuell)Waageaktiv (kardinal)intelligent (Luftzeichen)männlich (emotionell)Skorpionpassiv (fix)fertil (Wasserzeichen)weiblich (instinktiv)Schützereaktiv (labil)kreativ (Feuerzeichen)männlich (intellektuell)Steinbockaktiv (kardinal)substantiell (Erdzeichen)weiblich (instinktiv)Wassermannpassiv (fix)intelligent (Luftzeichen)männlich (intellektuell)Fischereaktiv (labil)fertil (Wasserzeichen)weiblich (emotionell)
Weitere, so genannte sekundäre Charakteristika, sollen sich aus der Kombination der primären Charakteristika ergeben.
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