Die Herkunft und Verwendung des Tarots

TransKingSwords by Wasserfrau

 

Die eigentliche Herkunft des Tarots ist unklar. Etwa im 14. Jahrhundert tauchte der Tarot erstmals in Europa auf. Man weiß nicht genau, ob der Tarot aus Ägypten oder Indien kommt, sicher ist, dass die Motive der Karten uralt sind. Spekulationen über die Entstehung der Karten gab es viele, sie konnten jedoch den weiteren Überprüfungen nicht standhalten.

Der Tarot besteht aus insgesamt 78 Karten, davon werden 22 als "Große Arkana" und 56 als "Kleine Arkana" bezeichnet.  Die Großen Arkana symbolisieren die Urbilder unserer Seele, die so genannten "Archetypen" (C.G.Jung). Die 56 kleinen Arkana spiegeln die Struktur der heutigen Kartenspiele wider: Sie werden in 4 Sätze unterteilt, die jeweils ein Symbol bezeichnen: Stäbe, Schwerter, Münzen und Kelche.  Ein Satz besteht also aus 14 Karten, die sich aus den Zahlen Eins (As) bis 10 zusammensetzen sowie den jeweiligen Hofkarten Bube, Ritter, Königin und König.

 

Der Tarot bedient sich einer Symbolsprache, d.h. er kann seine Themen ähnlich wie in Träumen nur bildhaft darstellen. Deshalb kann man kaum konkrete Ereignisse anhand des Tarots benennen. Genauso wenig ist es möglich, Fragen mit "ja" oder "nein" zu beantworten. Die Bedeutung des Tarots liegt also nicht in der Prognose von Ereignissen, sondern in der Selbsterkenntnis.

Unser Unterbewusstsein  spricht in Bildern und es hat ein anders Verständnis für Raum und Zeit als unser Bewusstsein. Deshalb wird der Tarot als "Sprache der Seele" bezeichnet, weil er das Unbewusste eines Menschen ausdrückt. Die Aufgabe des Kartendeuters ist, diese Bilder in unsere Sprache zu "übersetzen".  Mittlerweile gibt es zahlreiche Tarotdecks auf dem Markt. Beim Kauf empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass das jeweilige Deck der Symbolsprache gerecht wird. 

Auf was muss man bei einer Kartenbefragung achten? Meines Erachtens ist ein explizite Fragestellung unabdingbar, denn der Tarot antwortet uns dementsprechend: wer dumm fragt, bekommt auch eine dumme Antwort... Anders ausgedrückt: je unklarer die Frage, desto ungenauer ist auch das Ergebnis. Je genauer die Frage formuliert ist, desto konkreter die Antwort.

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